Die Fotografie ist seit meinem Osloaufenthalt 2004 mein größtes Hobby. Die Liebe zur Natur- und

vor allem zur Makrofotografie fing bei mir 2007 an. Für mich ist die Makrofotografie ein wunderbarer

Ausgleich zum alltäglichen Arbeitsleben. Ich lichte meine Aufnahmen ausschließlich mit Digitalkameras

ab. Dazu verwende ich seit neustem eine Olympus E-5 (Digitale Spiegelreflexkamera) mit verschiedenen Optiken

und eine Panasonic FZ50 (Superzoom-Bridgekamera) in Verbindung mit verschiedenen achromatischen Nahlinsen.

Mein Hauptaugenmerk liegt bei der Makrofotografie und hier vor allem beim Ablichten von Naturdokumenten.

Als Naturdokument bezeichnet man ein abgelichtetes Motiv was so vor Ort gesichtet wurde

(es gibt jedoch verschiedene Definitionen des Begriffes Naturdokument). Es ist inzwischen nahezu normal,

dass vor Ort die Motive zusammengesetzt werden. So schneidet man beispielsweise eine nahezu

perfekte Blüte ab, klemmt sie in ein Ministativ, setzt dann ein Insekt drauf (was morgens und abends dank

der "Schlafstarre" kein Problem ist) und gestaltet sich dann noch den Hintergrund mit ein paar Blüten

als Farbtupfern (manchmal auch den Vordergrund). Dabei kommen dann meist tadellos "perfekte" Aufnahmen

bei raus. Der Aufnahme sieht man ja nicht an wie sie gemacht wurde. Ich persönlich habe grundsätzlich

nichts gegen diese Art der Fotografie wenn man den Naturschutzgedanken (der bei mir als NaBu-Mitglied

immer im Vordergrund steht) achtet und nach der Aufnahme offen und ehrlich zur Entstehungsweise steht.

Die Aufnahme wird dadurch ja nicht schlechter. Für mich ist es immer wieder etwas Besonderes ein

schönes Motiv als Naturdokument zu sehen und es dann möglichst gut abzulichten (ich werde nie vergessen

wie meine Freundin die beiden Schwalbenschwanzfalter auf einer Knospe entdeckt hat). Die "Besonderheit"

eines schönen Naturdokumentfundes geht jedoch in der Masse der gestellten/manipulierten Aufnahmen unter.

Oft werden dann noch Dinge kritisiert auf die der Fotograf beim Ablichten eines Naturdokuments keinen

Einfluss haben kann und will. Mir ist es wichtig vielen Naturliebhabern und Fotografen (meist Anfängern wie

ich selbst vor nicht allzu langer Zeit einer war) die Illusion zu nehmen, es würde sich in der Regel um

Naturdokumente handeln. Es ist genau umgekehrt, in der Regel handelt es nich nicht um Naturdokumente

sondern um gestellte Szenerien die dann aber trotz alledem schön abgelichtet sind (was ja auch eine Kunst ist).

Beim Großteil meiner Aufnahmen handelt es sich um Naturdokumente. Ich bitte dies beim Sichten meiner

Fotografien im Hinterkopf zu behalten. Meine Fotografien sind daher, wie die Natur selbst, nicht immer

perfekt - sie spiegeln jedoch ein wenig der Abwechslung die man alltäglich "vor der Tür" entdecken kann wider.

Alle meiner Fotografien bei denen es sich nicht um ein Naturdokument handelt sind mit einem kND (für kein

Naturdokument) gekennzeichnet - als Beispiel: Hauben-Fangschrecke - Empusa fasciata 01 kND.jpg

 

 

Bei Fragen zur Technik oder zu einzelnen Aufnahmen beantworte ich gerne eine Mail an: arik37[ät]arik37.com

 

Arik und der Schwalbenschwanz

Arik und der Schwalbenschwanz im Doppelpack - Foto von Taddy

Arik

Arik Siegel bei der Arbeit - Foto von Thomas CH. Zimmermann

(Ich habe die Gottesanbeterin außerhalb Deutschlands von einem Weg ins Gras gesetzt)

Arik und sein Werkzeug

Arik und sein Werkzeug (E-3 mit dem 50-200er und die gute FZ50 mit Nahlinse)

 

Banner arik37.com